Spreeufer, Bühne und Regierungsviertel

Schiffbauerdamm

Der Schiffbauerdamm am rechten Spreeufer ist einer der bekanntesten Straßennamen Berlins – dank des Berliner Ensembles, der „Dreigroschenoper“ und der Lage direkt am Regierungsviertel. Sein Name ist älter als das Viertel selbst.

Entlang der Spree

Geschichte & Namensgebung

Der Name geht auf den Schiffbau am Spreeufer zurück: Nachdem sich dort Schiffbauer angesiedelt hatten, erhielt die Straße 1738 ihren Namen. Ende des 19. Jahrhunderts wichen die alten Werkstätten großen Miet- und Geschäftshäusern sowie einem Theater. Heute prägen das Berliner Ensemble, das Spreeufer und das benachbarte Regierungsviertel das Bild.

Highlights & Gewerbe

  • Berliner Ensemble / Theater am Schiffbauerdamm (1892) – Uraufführung der „Dreigroschenoper“ 1928.
  • Ständige Vertretung „StäV“ (Schiffbauerdamm 8) – Kult-Kneipe des Regierungsviertels.
  • Historisches Kraftwerk der Berliner Elektricitäts-Werke (Schiffbauerdamm 22).
  • Spreepromenade mit Blick auf das Marie-Elisabeth-Lüders-Haus und das Regierungsviertel.

Bildergalerie

Impressionen

FAQ

Woher kommt der Name Schiffbauerdamm?

Am rechten Spreeufer siedelten sich Schiffbauer an; 1738 erhielt die Straße den Namen „Schiffbauerdamm“. Der Name ist damit älter als die 1827 gegründete Friedrich-Wilhelm-Stadt.

Vor allem das Berliner Ensemble im Theater am Schiffbauerdamm, die Kult-Kneipe „Ständige Vertretung“ und die Spreepromenade mit Blick aufs Regierungsviertel.

Am rechten Spreeufer zwischen Weidendammer Brücke und Reinhardtstraße, unterbrochen durch die Neubauten des Regierungsviertels; nächste Station: S-/U-Bahnhof Friedrichstraße.

Zehn Stolpersteine, verlegt im Juni 2015, für rund 100 jüdische Bewohnerinnen und Bewohner, die 1941 für Speers „Germania“-Pläne vertrieben wurden.